Mietrecht – Die Hausverwaltung kann das Mieterhöhungsverlangen in eigenem Namen geltend machen.

1. Ein Mieterhöhungsverlangen durch die Hausverwaltung ist formell unwirksam, wenn daraus die Stellvertretung nicht ersichtlich ist. Berichtigt jedoch der Vermieter im Nachhinein dieses Verlangen dahingehend, dass er dieses Verlangen nunmehr im eigenen Namen geltend macht, so ist dieses Verlangen hinreichende Grundlage für die Mieterhöhung.

2. Es führt nicht zur Unwirksamkeit des Mieterhöhungsverlangens, wenn von einer unzutreffenden Ausgangsmiete aus gerechnet wird. Entscheidend ist, dass der Vermieter die aus seiner Sicht zutreffende Miete zu Grunde legt und der Mieter sie prüfen kann.

LG Berlin, Urteil vom 05.10.2011 – 67 S 216/11

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4 Antworten auf Mietrecht – Die Hausverwaltung kann das Mieterhöhungsverlangen in eigenem Namen geltend machen.

  1. Apoda sagt:

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  2. accutane sagt:

    Warum so negativ? Erstmal: Jeder Fachanwalt hat eine ordentliche Anzahl von Fällen auf dem Spezialgebiet hinter sich, bevor er sich als FA bezeichnen darf. Das sind mal mehr, mal weniger. Strafrecht zB 40 Verhandlungstage vor einem Schöffengericht oder höher in 3 Jahren. Im Sozialrecht sinds 60 Fälle in drei Jahren aus drei Sparten der SV und SozR. Klingt nicht so verkehrt, oder?Natürlich sind Berufsanfänger besonders geeignet, solche Lehrgänge mitzumachen. Sie haben meistens mehr Zeit als ein voll eingespannter Anwalt mit florierender Kanzlei. Sie haben meist auch weniger Wissen, also lohnt es sich doppelt, die theoretischen Grundlagen eines Spezialgebiets abseits dem täglichen Nachschauen im Kommentar zu lernen. Was hier beim Autor natürlich zwischen den Zeilen rausschimmert, ist sicherlich durch den erhöhten Wettbewerbsdruck zu erklären. Gerade junge Anwälte sind recht zielstrebig dabei, Nischen zu besetzen. Das bedeutet dann natürlich, dass der Profit der alten Hasen regelmäßig sinken wird. Es besteht kein Hindergrundsgrund, warum man zB nicht auf den absolvierten Lehrgang hinweisen soll. Kann ja auch interessant für den Mandanten sein, dass der junge Anwalt vor ihm nicht ganz Blau in Sachen Medizinrecht oder Agrarrecht ist. Und natürlich fehlen jungen Anwälte die Erfahrungen aus vielen Jahren der Berufstätigkeit. Aber so hat jeder mal angefangen, von daher ist das auch kein fehlendes Qualitätsmerkmal. Und wie man Mandanten und ihren Fall richtig behandelt, dafür gibts ja auch einen Vorbereitungsdienst, wo man so einiges mitnimmt bzw. auch sieht, wies nicht gehen sollte. Von daher kann ich das Gerede von den schlimmen unerfahrenen Junganwälten nicht mehr hören. Wer gut ist, wird auch mit Konkurrenz fertig. Kein Grund die Konkurrenz unsachlich niederzuschreiben.VA:F [1.9.20_1166](from 0 votes)

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